Kinder-Villa-Berg

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Kinder-Villa-Berg Pädagogisches Konzept

Ihr Kind soll sich bei uns sicher und geborgen fühlen

Vorraussetzungen hierfür sind eine intensive Eingewöhnung, stabile Beziehungen, ein geregelter Tagesablauf mit Ritualen, sowie vertraute Räume.

Eingewöhnung

Um ihrem Kind den Start in der Kinder-Villa-Berg zu erleichtern, ist es wichtig, dass Sie es in der Anfangszeit begleiten. Nur so kann es eine Beziehung zu der jeweiligen Bezugserzieherin aufbauen. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit, uns und den Tagesablauf in unserer Einrichtung kennen zu lernen. Die Dauer der Eingewöhnungszeit hängt vom Alter des Kindes und seinen Erfahrungen ab, die es mit anderen Menschen und bisherigen Trennungssituationen gemacht hat. Wir gehen von mindestens 2-3 Wochen aus, in der das Kind nur stundenweise in die Einrichtung kommt .

Ablauf:

  • An den ersten 3 Tagen kommt das Kind zusammen mit Ihnen für ca. 1-2 Stunden.
  • Sie haben die Aufgabe, beim Kind zu sein. Dadurch geben Sie ihm Sicherheit und Schutz, den es braucht, um die neue Umgebung zu erforschen.
  • In dieser Zeit findet kein Trennungsversuch statt. Die Erzieherin beobachtet, ist mit dabei, und baut behutsam den Kontakt zum Kind auf.
  • Am 4. Tag findet der erste Trennungsversuch statt. Sie gehen für 5-10 Minuten aus dem Raum, bleiben aber in der Einrichtung.
  • Ab dem 5.Tag wird der Trennungszeitraum verlängert; Sie sollten aber erreichbar bleiben.

Es ist wichtig, dass Sie sich von Ihrem Kind bewusst verabschieden und nicht heimlich gehen. Entwickeln Sie mit ihrem Kind ein Abschiedsritual. Machen Sie sich keine Sorgen, falls Ihr Kind weint, wenn Sie gehen. Das ist in der Anfangszeit normal. Entscheidend ist, dass Ihr Kind sich von der Erzieherin trösten lässt. Erst dann können wir davon ausgehen, dass die Eingewöhnung abgeschlossen ist.

Stabile Beziehungen

Zur Bezugserzieherin:

Die Bezugserzieherin ist die erste Person, mit der Ihr Kind eine Beziehung in der Tageseinrichtung aufbaut. Sie nimmt Ihr Kind "an die Hand", unterstützt den weiteren Eingewöhnungsprozess sowie den Kontakt zu den anderen Kindern und Erzieherinnen. Sie unterstützt es beim Kennenlernen des Tagesablaufs und ermöglicht so Ihrem Kind, seinen Platz in der Gruppe zu finden. Außerdem beobachtet sie Ihr Kind und verfolgt während der gesamten Zeit in der Kinder-Villa-Berg die Entwicklung und Förderung Ihres Kindes in enger Zusammenarbeit mit den anderen Kolleginnen. Sie ist Haupt-Ansprechpartnerin für Sie als Eltern, steht mit Ihnen in regem Austausch über die Entwicklung ihres Kindes. Sie dokumentiert die Entwicklung ihres Kindes in einem Entwicklungstagebuch, dem Portfolio.

Innerhalb der Kindergruppe:

Eine weitere Voraussetzung für Sicherheit und Geborgenheit ist das Eingebundensein ihres Kindes in eine feste Gruppe. Nur so können Lernprozesse wie soziales Verhalten, Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl und Verständnis für andere auf den Weg gebracht werden. Dazu gehören sowohl gleichaltrige Kinder als Auseinandersetzungspartner, ältere Kinder als Vorbilder und jüngere Kinder, bei denen ihr Kind die Vorbildfunktion einnehmen kann. Kinder ergänzen sich gegenseitig, eine Gruppe bietet Raum für Freundschaften und die Chance, dass jedes Kind seinen Platz finden kann und in seiner Einzigartigkeit respektiert wird. Damit Beziehungen sich entwickeln können, ist es wichtig, dass ihr Kind regelmäßig in die Einrichtung kommt.

Tagesablauf und Rituale

Ein fester Bestandteil im Tagesablauf ist bei den 0-6 jährigen der Kindertreff. Dieser findet regelmäßig vormittags statt und bietet den Kindern eine wichtige Orientierung für den gesamten Tag und einen Überblick über die Zusammensetzung der Gruppe.

Inhalte sind:

  • Gegenseitige Begrüßung von Kindern und Mitarbeiterinnen.
  • Gemeinsames Singen und Spielen
  • Kinderkonferenz
  • Besprechung des Tagesablaufs

Weitere Rituale sind:

  • Gemeinsame Geburtstagsfeiern
  • Wiederkehrende Angebote wie Ausflüge, AG's, Miniclub und Maxiclub.

Räume:

Die vertrauten Räume der Stammetage bieten dem Kind zusätzliche Orientierung und Sicherheit und vermitteln ein "Heimatgefühl". Die Gestaltung der Räume orientiert sich in erster Linie an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Alle Räume des Stockwerks sind frei zugänglich, sie sind einladend, regen zu Aktivitäten an und bieten den Kindern unter anderem Möglichkeiten sich zurückzuziehen und das Geschehen zu beobachten. Räume können verändert werden. Durch Beobachtungen und Miteinbeziehen der Kinder in die Gestaltung kann auf veränderte Interessen und Bedürfnisse eingegangen werden.

 

Kinderkunstwerk